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Bericht

Nach der Aufgabe beim MB Race und der nicht geglückten Transalp nahm ich kurzfristig den M3 Marathon in Schruns ins Programm. Anders als in früheren Jahren, wurde die Strecke für diese Ausgabe deutlich verkürzt und es wurde mit einer Rennzeit von knapp über drei Stunden gerechnet. Ich wusste, dass ich nicht optimal vorbereitet am Start stand. Mein primäres Ziel heute war es in erster Linie, endlich wieder ein Rennen zu beenden.

So versuchte ich, so lange wie möglich an der Spitzengruppe dran zu bleiben. Während einer Stunde schaffte ich es, ehe ich etwas rausnehmen musste. Es fehlte mir die Frische und speziell jeweils nach einer Abfahrt hatte ich im folgenden Anstieg zu Beginn Mühe. Regelmässig verlor ich dabei ein paar Sekunden, die ich einige Male nochmals wieder wettmachen konnte. Doch nach der Abfahrt vom Bartholomäberg bei Kilometer 40 war die Gruppe definitiv auf und davon. Ich fuhr mit Markus Kaufmann das erste kurze Flachstück, doch in der folgenden kurzen Welle musste ich ihn ziehen lassen und so war ich im zweiten Flachstück auf mich alleine. Exakt zu Beginn des letzten langen Anstieges schloss von hinten eine Vierergruppe zu mir auf. Wieder verlor ich eine Position, ehe ich einen anständigen Rhythmus fand. In der Folge lief es dann ganz anständig, zwei Fahrer konnte ich noch ein- und überholen, aber zwei Begleiter aus der Vierergruppe konnte ich nur zwischenzeitlich leicht distanzieren. So fuhren wir zu dritt ab Rang 6 auf die letzten Kilometer. Im Sprint schaffte ich es dann an zweiter Stelle und somit als Siebter ins Ziel. Auf Sieger Daniel Geismayr verlor ich etwas über vier Minuten.

Alles in allem bin ich zufrieden mit dem heutigen Rennen. Das Wichtigste war für mich heute solide durchzukommen und bis zum Schluss mein Bestes zu geben. Dies gelang mir und ich denke, dass es wichtig war, dieses Rennen heute zu fahren.

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