Was sich andeutete, ist nun leider Realität. Wir müssen vorzeitig aus der Transalp aussteigen. Die Erkältung von Alban wurde nicht täglich etwas besser, sondern mit jeder Etappe schlimmer und das Atmen problematischer. So verloren wir gestern auf der kürzesten Etappe auf Rang acht bisher am meisten Zeit. Im Ziel mussten dann Nägel mit Köpfen gemacht werden und es war schnell klar, dass es so keinen Sinn macht, durchzuseuchen, und nach drei Tagen der letzte Moment ist, um noch grösseren Schaden zu verhindern. Etwas zu erzwingen wäre auf jeden Fall keine gute Entscheidung gewesen.
Somit stehe ich heute ohne Partner und ausser Konkurrenz am Start. Ich werde voraussichtlich noch ein, zwei Etappen mitfahren und dann auch die Heimreise antreten.
Schade, wir haben uns diese Woche anders vorgestellt. Aber die Gesundheit geht auf jeden Fall vor und ist mehr wert als ein simples finishen der Transalp.