Logo Portrait Logo Rennkalender Logo Palmarès Logo Sponsoren Logo Impressum
Bericht

Die Ausgangslage vor der letzten Etappe war klar. Wir gingen auf dem fünften Zwischenrang auf die letzten 57 Kilometer. Unser Abstand war sowohl auf Rang vier wie auch auf Rang sechs zu gross, als dass es unter normalen Umständen noch zu Umstürzen kommen konnte. Etwas anders sah es für unser zweites Team aus. Simon und Axel gingen als Dritte in den Schlusstag. Nach vorne war ihr Rückstand eigentlich zu gross aber von hinten war das KMC-Team mit zwei Cross Country Fahrern in Lauerstellung. Zwar sollte auch da unter normalen Umständen nichts mehr anbrennen, doch mit weniger als vier Minuten Polster lag kein grösserer Defekt oder Zwischenfall drin. Somit war der Plan klar; wir wollten gemeinsam mit dem zweiten Bulls Team unsere Platzierungen sicher ins Ziel bringen und falls nötig wären wir zur Stelle gewesen und hätten ausgeholfen, um das Podium abzusichern.

Der Plan klappte wunderbar. Ich sortierte mich als Absicherung stets als vierter Fahrer im Bullszug ein. Zwar konnte sich KMC absetzen, doch der Abstand lag immer im Bereich von einer Minute und somit im grünen Bereich. Nicht mehr alles im grünen Bereich war dann zehn Kilometer bei mir. Denn ich trat plötzlich ins Leere, Kettenriss! Ich hatte bisher noch nie einen Kettenriss erlitten und darum waren wir zu nachlässig und trugen kein Reperaturwerkzeug mit uns mit. Die Bestrafung war nun der verbleibende Weg, den ich zu Fuss oder von Leon geschoben oder gezogen zurücklegen musste.

So verloren wir natürlich noch einiges an Zeit und Rängen, aber es reichte immerhin noch, um den fünften Gesamtrang erfolgreich zu verteidigen.

Fazit des Tankwa Trek: Leon war jederzeit sehr stark und fuhr stets präsent und am richtigen Ort. Ich hatte am zweiten Tag Mühe, die anderen drei Tage stimmen aber für mich zum jetzigen Zeitpunkt.

Letztes Bild Schliessen Nächstes Bild
Foto

Zurück zum Rennen