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Bericht

Auch dieses Jahr bedeutete die Ronda Extrema am Bikefestival für mich das erste grosse Eintagesrennen der Saison. Schon einige Male war es so, dass ich bei diesem Rennen mit einem guten Ergebnis "den Kopf aus der Schlinge" ziehen konnte, nachdem es beim Cape Epic nicht reibungslos lief. Genau so sah mein Vorhaben auch dieses Mal aus. Seit Beginn des Monats ging es ständig etwas bergauf mit mir und die letzte Woche fühlte ich mich im Training dann richtig gut. Dies brachte auch das Selbstvertrauen, die Zuversicht und den Fokus zurück, und ich sah mich auf dem richtigen Weg. Die Vorfreude und die Entschlossenheit waren da und ich war überzeugt, es einmal mehr schaffen zu können hier vorne reinzufahren.

Doch leider traf das Gegenteil ein. Bereits in den letzten Tagen war das Gefühl nicht mehr rosig und tatsächlich funktionierte heute dann gar nichts. Schon vor dem Start drehten sich die Beine nicht so leicht, wie es nötig gewesen wäre, um meine Zielsetzung umsetzen zu können.

Im ersten langen Anstieg ordnete ich mich dann in der grossen Gruppe ungefähr um Rang 20 ein. Ich versuchte nicht nervös zu werden, mich gut zu verpflegen und mich bereits auf den zweiten steilen Anstieg die Betonstrasse hoch einzustellen. Denn normalerweise kommt es am Ende der ersten Abfahrt nochmals zum Zusammenschluss und daher erachtete ich den Zug noch nicht als abgefahren.

Doch heute war es anders. Erstens wurden meine Beine nicht besser und zweitens war mein Rückstand vor der Abfahrt schon zu gross, als dass ich den Anschluss nochmals hätte herstellen können. So kämpfte ich mich mühsam den Betonanstieg hoch und sah mich danach nicht mehr in der Lage, das Rennen fertig fahren zu können. Schweren Herzens und mit Tränen in den Augen gab ich nach 30 Kilometern meine Startnummer beim Kommissär ab und stieg aus dem Rennen aus.

Nun muss ich dringend über die Bücher und zurück zu meiner normalen Verfassung finden.

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