Swiss Epic gefinisht
Nun ist mein letztes Etappenrennen bereits vorbei. Eigentlich war es mein Ziel, bei diesem ‘Heimrennen’ nochmals eine gewichtige Rolle spielen zu können. Leider kam es ganz anders und wie der Titel des Berichtes bereits verrät, mussten wir heute froh sein, das Rennen überhaupt gemeinsam fertig fahren zu können.
Axel erwischte es gestern leider nach der Etappe mit einer gröberen Erkältung und so stand er heute ziemlich saft- und kraftlos am Start. Er wollte das Rennen aber unbedingt zu Ende fahren und so nahmen wir die letzten 49 Kilometer auch noch unter die Räder. Auch wenn es von Beginn an zäh lief, konnten wir uns doch lange noch knapp in Schlagdistanz zu den ersten zehn Teams halten. Im ersten Teil der Abfahrt nach Klosters gelang uns sogar der Anschluss an eine grössere Gruppe, doch dann war fertig. Im Gegenanstieg der langen Abfahrt und dann insbesondere im Anstieg auf den Wolfgangpass ging gar nichts mehr. Mit vereinten Kräften schafften wir es zwar noch ins Ziel, aber dies wirklich auch nur um es einfach gemacht zu haben. Es resultierte heute der 18. Rang und somit rutschten wir im Gesamtklassement auf den 15. Schlussrang ab.
Es gehört in einem Teamrennen dazu, dass man gemeinsam gewinnt oder verliert und damit kann ich gut umgehen. Doch mit Ausnahme des Transalpsieges vor zwei Jahren war es die letzten Jahre doch eher eine traurige Geschichte und jedes Mal ein mühsames Durchleiden bis ins Ziel. Von daher bin ich nicht unbedingt traurig, dass ich dieses Kapitel heute abschliessen konnte. Auch wenn mir die letzten Tage und auch heute während der Etappe viele schöne und unvergessliche Momente durch den Kopf gingen, die ich in all den Etappenrennen erleben durfte.
Nun hoffe ich, dass mir dieses Swiss Epic nochmals einen kleinen Formschub geben wird für die verbleibenden Rennen.