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Bericht

Podest beim M3 Marathon in Schruns

Beim M3 Marathon in Schruns über 75 Kilometer und 2'500 Höhenmeter galt der Blick schon seit gestern Abend dem Regenradar. Denn genau auf heute sah die Prognose alles andere als gemütlich aus. Nach längerer Suche fand ich dann einen Radar, der schon während der Nacht und dann auch noch bis in den Morgen hinein keinen Regen vorgesehen hat. Also setzte ich auf diese Prognose und wenn es dann in der letzten Rennstunde beginnt zu regnen, wäre dies nicht so schlimm. Leider traf diese Prognose dann nicht ein und schon beim Einfahren wurde ich durchnässt. Auch als es dann um 07:30 losging regnete es noch und das sollte sich dann auch nicht mehr ändern im Verlaufe des Tages. Glücklicherweise war es nicht sehr kalt und so setzte ich bei der Kleiderwahl auf unkompliziert und fuhr ohne spezielle Massnahmen. Alles was ich nicht anziehe kann nicht nass, kalt und schwer werden. Und ich muss sagen, meine Wahl war optimal und ich kam bezüglich Regen und Kälte problemlos durch.

Auch sonst lief es gut und ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Als Stauffer im ersten Anstieg das Tempo hochzog, war ich jederzeit mit dabei. Dies konnten nicht alle von sich behaupten und wir waren auf dem Kristberg nur noch zu sechst. Auf der Zusatzschlaufe da oben war es dann zuerst Rosa der das Zepter übernahm und später dann Stiebjahn, der mit seiner Attacke die Gruppe endgültig zerlegte, sich absetzte und ab hier alleine zum Sieg fuhr. Ich konnte nicht mitfahren und befand mich jetzt zusammen mit Claes auf Rang 4 und 5. Nach der Abfahrt zurück ins Tal kam es dann zum Zusammenschluss. Denn Rosa verfuhr sich, Stauffer schloss wieder auf und Riegger hatte sonst ein Problem. So gingen wir also zu viert ab Rang 2 in den letzten langen Anstieg und mein Ziel war nun das Podium.

Dass Rosa etwas stärker ist, war eigentlich klar und so war es auch keine Überraschung, dass er sich gleich zu Beginn des Anstieges aus dem Staub machte. Gleichzeitig ereilte Claes das gegenteilige Schicksal und er verabschiedete sich nach hinten. So kam es zum Duell zwischen Stauffer und mir um den letzten Podiumsplatz. Ich fuhr etwas schneller in den Anstieg, doch nach zwei Dritteln schaffte Stauffer den Anschluss wieder. In diesem Moment legte ich mich schon auf einen Zielsprint fest, doch es kam nochmals anders. Denn es schien, dass ich doch etwas stärker war und so versuchte ich mich nochmals zu lösen. Und dies erfolgreich! Doch dann in der rasanten Asphaltabfahrt hatte ich etwas zu grossen Respekt vor den nassen Strassen und es kam nochmals zum Zusammenschluss. Die acht Kilometer lange Schlaufe im Tal war absolut nicht mehr selektiv und so kam es dann tatsächlich zum Sprint. Und diesen konnte ich zu meinen Gunsten entscheiden, Rang drei!

Abgesehen vom Rang bin ich auch mit meiner Leistung zufrieden. Es war auf jeden Fall wieder etwas besser als die letzten Wochen. Zwar fahre ich nicht plötzlich wie ein Ausserirdischer, doch wenn die Tendenz so weitergeht, bin ich schon sehr glücklich und zufrieden.

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