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Bericht

Normalerweise wäre ich jetzt auf der Königsetappe und mitten im Anstieg zum über 2'600 Meter hohen Gaviapass. Stattdessen fahre ich nun bequem im Auto sitzend über den Gaviapass und schreibe diesen Bericht. Was ist passiert?

Bereits gestern Abend war die Rede von Gewittern auf heute Morgen. Obwohl dies bei blauem Himmel und drückender Hitze noch kaum vorstellbar war, wurden wir vom Veranstalter darauf aufmerksam gemacht. Bereits in der Nacht gab es dann etwas Regen, das erste gröbere Gewitter ging dann aber während des Frühstücks um 6 Uhr nieder. Bald war es vorbei, aber der Regenradar liess schlechtes erahnen. Genau auf die Startzeit auf 8 Uhr war die nächste grosse Gewitterzelle gemeldet.

Somit warteten wir auf eine Verschiebung der Startzeit, doch bis 7 Uhr kam keine Meldung und somit machten wir uns bereit. Pünktlich zur Startaufstellung rollte dann eine schwarze Wand auf uns zu, und als es fünf Minuten vor dem Start rund um uns herum blitzte, machte sich Unmut breit. Schliesslich war ich es dann, der voran ging und dafür sorgte, dass die Etappe zumindest verspätet gestartet wird. Kurz darauf kam dann die Mitteilung, dass das heutige Teilstück ganz annulliert wird. Eine Verschiebung des Starts auf 10 Uhr, was vom Wetter her möglich gewesen wäre, hätte dann für viele Teilnehmer bedeutet, dass sie das Ziel nicht vor Einbruch der Dunkelheit erreicht hätten.

Somit fiel dann die längste Etappe dem Wetter zum Opfer, was sicher die richtige Entscheidung war, die man mit etwas Voraussicht aber auch hätte treffen können, ohne alle Fahrer vor dem Start im Regen stehen zu lassen.

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