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Bericht

Mit einem etwas unsicheren Gefühl stand ich heute in Nauders am Start der 1. Etappe der Transalp. Nach den schwierigen letzten Rennen konnte ich nicht gut einschätzen, wie sich das in einem Teamrennen entwickeln wird. Ich hatte etwas Angst, das Ganze hier zu vermiesen. Schliesslich nützt mir Simon Schneller als Partner nichts, wenn ich selber nicht mithalten kann. Anderseits freute ich mich auch sehr auf diese Woche, denn grundsätzlich gefällt mir die Transalp seit jeher gut und ich kam schon immer gut zurecht mit diesem Rennen.

Um 09.00 Uhr ging es dann los mit der ersten Etappe über gut 50 Kilometer und 2'000 Höhenmeter nach Graun am Reschensee. Direkt nach dem Start ging es schon in den ersten Anstieg und schnell spiegelte sich hier das erwartete Bild wider. Zusammen mit Claes und Pliem konnten wir uns absetzen. Im zweiten längeren Anstieg machte dann insbesondere Pliem Druck und wir mussten die Zwei leider ziehen lassen. Wir mussten zusehen, wie wir Sekunde um Sekunde verloren, bis sie aus unserem Blickfeld entwichen. Erst im Ziel sahen wir die Zwei dann wieder. Eine Minute und neun Sekunden verloren wir als Etappenzweite und gehen Morgen mit diesem Rückstand auf die Jagd nach dem Leadertrikot. Nicht optimal natürlich, und trotzdem gab uns und mir dieser erste Tag Zuversicht, und darauf wollen wir nun jeden Tag weiter aufbauen.

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