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UCI Series Türkei – Rang 4 bei der Hitzeschlacht

Heute am 1. August startete ich in Sakarya in der Türkei beim dritten Rennen der UCI Marathon Series. Das Rennen fand auf der exakt identischen Strecke wie im vergangenen Oktober schon die WM statt und ich wusste daher in etwa, was auf mich zukommen wird. Es galt nach der elf Kilometer langen Anfahrt drei Runden von je 29 Kilometern mit unzählig vielen steilen Anstiegen zu bewältigen. Danach ging es die elf Kilometer zurück ins Ziel. Sicherlich ist die Strecke kein absolutes Highlight, dazu brannte heute auch noch die Sonne gnadenlos vom Himmel, sodass es eine regelrechte Hitzeschlacht wurde. Das Starterfeld mit nur 42 Teilnehmern spricht aus meiner Sicht eine deutliche Sprache und die angestrebte Aufwertung der Weltserie seitens der UCI wird mit solchen Events nicht leicht von der Hand gehen.

Wie dem auch sei: neben fünf BULLS-Fahrern war noch das geschlossene Canyonteam hier, einige wenige Cross Country Fahrer, welche hier am Freitag schon ein Rennen fuhren sowie einige Türken, Kasachen usw. Mein Ziel war es heute auf das Podium zu fahren.

Um 9 Uhr ging es dann los, und nach der gemeinsamen Anfahrt auf die Runde ging es dann direkt im ersten Anstieg zur Sache, als Seewald ein erstes Mal das Tempo hochzog. Wir blieben bereits nach wenigen Minuten nur noch zu Siebt übrig und dies änderte sich dann auch die ganze erste Runde nicht. Dann in Runde zwei wiederholte sich das Szenario an selber Stelle, und Seewald bestimmte das Tempo wiederum von der Spitze aus. Ich konnte dieses Mal nicht mehr mitfahren und musste ihn ziehen lassen. Zudem flog dann kurze Zeit später auch noch Stosek an mir vorbei und innert kürzester Zeit waren die Beiden ausser Sichtweite. Mir war klar, dass es maximal nun noch um Rang drei geht. Darauf rechnete ich mir aktuell in der Dreiergruppe mit Hynek und Markt aber gute Chancen aus. Hynek führte natürlich nun keinen Meter, denn es waren ja seine zwei Teamkollegen, die vorne waren, und Markt sah in den Anstiegen stets sehr leidend aus. Ich legte mir nun folgende Taktik zu recht: eingangs Runde drei mich an selber Stelle versuchen abzusetzen wie zuvor Seewald und Stosek. Gesagt getan, doch leider gelang mir dies nur von Markt endgültig. Hynek stellte den Anschluss wieder her und fuhr nun in den Anstiegen plötzlich aktiv. Und dann passierte es und ich musste dann tatsächlich auch den Tschechen ziehen lassen... Ich kam mir etwas verloren vor, denn ich hatte nun stark damit zu kämpfen, meine Konzentration aufrecht zu erhalten. Wohl eine Kombination aus Erschöpfung, Hitze und der Tatsache, dass mir soeben auch der dritte aus dem Canyonteam davon gezogen war, schon etwas ernüchternd...

Ich versuchte, nach dem ekligen Anstieg zur zweitletzten Verpflegung auf dem Rest der Runde den Abstand nochmals zu minimieren. Stattdessen wurden mir am Ende der Runde aber eineinhalb Minuten Rückstand gemeldet. Dies war zuviel, ich konnte zwar noch etwas aufholen, doch in Schlagdistanz kam ich bei weitem nicht nochmal und rollte somit als Vierter über die Ziellinie. Naja, meine Enttäuschung war überschaubar. Es siegte Stosek vor Seewald und Hynek. Die nächsten Rennen sind mir wichtiger und ich bin froh, gesund und sturzfrei hier abreisen zu können, denn bereits am Mittwoch geht es in Ischgl weiter.

   
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