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Costa degli Etruschi Epic – guter 10. Rang

Mit dem Marathon beim Costa degli Etruschi Epic in der Toskana gab es heute die Möglichkeit, ein weiteres Rennen zu fahren und dieses als guten letzten Test vor dem in einer Woche beginnenden Andalucia Bike Race zu nutzen. Ich war sehr gespannt darauf, hatte ich doch die fünf Wochen Zeit seit der Spanienreise Ende März/anfangs April gut genutzt, um zuerst meine Rückenprobleme wieder in den Griff zu kriegen und danach das Training deutlich hochzufahren und zu intensivieren. Es sollte mir heute also schon deutlich besser ergehen als die letzten Male, als ich mit einer Startnummer unterwegs war. 

Und genau so kam es auch. Ich kam im schnellen und mit nur knapp drei Stunden eher kurzen, aber stark besetzten Marathon gut zurecht. Nach einer coupierten Anfahrt von 25 Kilometern zum längsten Anstieg des Tages war es noch immer eine grosse Gruppe, die in die teilweise sehr steilen Abschnitte hinauf zum höchsten Punkt einbog. Ich sortierte mich ungefähr als Zwölfter ein und teilte mir den Anstieg sehr gut ein. Schliesslich führte ich die Verfolgergruppe ab Rang zwei an der Spitze über den Bergpreis und war sehr zufrieden, dass ich so gut hier hoch kam und genauso erleichtert, dass mein Rücken kein bisschen zuckte. Einzig Paez war nochmals 40 Sekunden schneller und konnte dieses Polster auch in der Abfahrt verwalten. Danach ging es weiter durch stets leicht ansteigende Singletrails, auf denen es nie anständig rollte und man ständig kräftig in die Pedalen treten musste. Es war nun Toni Longo, der unsere Gruppe anführte und mächtig Druck machte, sodass wir Paez nach einer halben Stunde wieder gestellt hatten. Somit ging nun alles wieder von vorne los, als wir in einer Gruppe von neun Mann die Tafel der letzten 30 Kilometer passierten. 

Es blieben noch weitere Kilometer auf Singletrails, bis die letzten gut 20 km dann wieder auf breiten Kieswegen zurück zum Ziel an der Küste führten. Weiterhin bestimmte Longo von vorne das Tempo, dahinter Porro, Paez, Arias, ich und die Weiteren. Ich kam noch immer mit, doch zusehends sehnte ich dem breiteren Kiesweg entgegen, das war nun mein nächstes Ziel. Leider kostete mich dann ungefähr drei Minuten vor dem Kiesweg ein Fehler von Paez den Anschluss. Er musste in einem kanalartigen steilen Anstieg kurz vom Rad und taumelte dann mehrmals, bis er wieder fahrbereit war. Die Lücke nach vorne war nun da und es kam somit ganz blöd für mich. Denn Paez und Arias konnten nochmals zulegen und wieder zu Longo und Porro aufschliessen. Ich konnte diese Tempoerhöhung nicht mehr mitgehen und kam als Fünfter auf die Kiesstrasse. Schade, denn diese Lücke liess sich nun nicht mehr schliessen. Ohne den Absteiger von Paez hätte ich mich vermutlich in der Gruppe halten können, doch das Zufahren der Lücke war für mich zu schnell. 

Nun fiel einzig noch Porro vorne aus der Gruppe zurück zu uns, und so fuhren wir zu sechst und um Rang vier Richtung Ziel. Auf den letzten Kilometern bummelten wir dann in unserer Gruppe, sodass nochmals zwei zurück kamen. Im Sprint erwischte ich dann die falsche Seite und musste kurz abbremsen. Somit kam ich als Zehnter ins Ziel. Trotz dem etwas unglücklichen Finale war ich sehr zufrieden mit dem heutigen Rennen und bin froh, dass sich die letzten Wochen mit einem stabilen Rücken und guten Beinen auszuzahlen scheinen.

   
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Swiss champion, Worlds and Europeans medalist, serial winner

 

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