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1. Etappe Absa Cape Epic – erneut Zweite nach einem dramatischen Etappenverlauf

113 Kilometer mit 2'800 Höhenmeter inklusive dem Grönlandberg von Elgin nach Elgin standen heute auf dem Programm und brachten das erste Mal etwas Struktur in das Rennen. Wir konnten uns dabei weiter gut behaupten, waren zwischenzeitlich sogar im Gelben Trikot und erreichten das Ziel nach über vierdreiviertel Stunden schliesslich als zweites Team.
Im ersten Anstieg dieser Austragung des Cape Epics ging es gleich richtig zur Sache; es wartete auf dem Gipfel des Grönlandberges eine fette Prämie für das erste Team und alle waren noch frisch, wollten zeigen, was sie drauf haben und bissen sich daher so lange es ging an der Spitzengruppe fest. Ganz an der Spitze war es das Topeak Duo Hynek/Lakata, welche das Tempo vorlegte. Specialized mit Sauser/Kulhavy, Merida mit Hermida/van Houts und wir konnten folgen, während hinter uns war die Fahrerschlange trotz des happigen Anstieges von 800 Höhenmeter durch tiefes Kies und Sand noch beängstigend lang war. Um die Prämie, die sich Topeak sicherte, fuhren wir nicht mit. Die entstandene Lücke konnten wir in der Abfahrt im Nu wieder schliessen.
Nach diesem ersten Vorgeschmack auf diese Woche folgte ein coupierter Teil und dann der zweite, dies mal kürzere, weil nicht mehr bis auf den Gipfel führenden, dafür noch schlechter rollende Anstieg Richtung Grönlandberg. Das Tempo war jetzt nicht mehr so hoch wie noch zuvor und trotzdem mussten einige Teams hier bereits Tribut für die vorherigen Anstrengungen zollen. Nun kam eine lange Abfahrt. Grosse Felsbrocken lagen auf unserem Weg, abwechselnd mit tiefen, vom Regenwasser in den Weg gefressenen Wasserrinnen und einigen Sandlöchern. Diese Abfahrt hatte 2011 Konny´s Rahmen nicht überlebt und unser gemeinsames Cape Epic war an dieser Stelle vorbei. Auch heute forderte dieser Abschnitt wieder zahlreiche Opfer in Form von Defekten. Problemlos überstanden diesen Abschnitt nur Specialized und wir und so fanden wir uns plötzlich und sozusagen "gratis" an der Spitze wieder.
Diese Ausgangslage galt es nun auszunutzen und in erster Linie war es Kulhavy, der für ein hohes Tempo sorgte. Bald hatten wir die halbe Distanz hinter uns gebracht und es sah nun gut aus. Immer mehr mussten wir uns aber anstrengen, um den Anschluss halten zu können. Immerhin sorgte der einsetzende Regen nun für etwas Abkühlung und weniger Staub in der Luft. 33 Kilometer vor dem Ziel war es dann aber um uns geschehen und die beiden Topfavoriten zogen uns davon. Es schien uns nun noch ein langer einsamer Weg zurück nach Elgin bevorzustehen. Genau drei Kilometer später wendete sich das Blatt aber schlagartig, als wir Specialized mit Defekt am Streckenrand stehend überholen konnten und nun wir die Leader waren. Nicht nur in dieser Etappe, sondern auch in der Gesamtwertung lagen wir nun an erster Stelle, wenn das Ziel nun erreicht gewesen wäre.

Aber eben, es lagen ja noch 30 Kilometer vor uns. Die gute Minute Vorsprung, die wir hatten, reichte für uns leider nicht. Zehn Kilometer vor dem Ziel waren wir wieder gestellt und an der zweitletzten Welle des Tages mussten wir die Segel einziehen. Bis ins Ziel summierten sich noch 51 Sekunden an Rückstand, aber den zweiten Etappenrang konnten wir gegen das aufkommende Merida Duo noch um 23 Sekunden verteidigen. Es ist schon bemerkenswert, dass nach einer so langen Etappe nur 74 Sekunden zwischen den drei ersten Teams liegen. Es wird, so wie es zur Zeit aussieht, eine ganz heisse, enge und spannende Woche werden, was das Rennen betrifft. Wettermässig vorerst eher weniger, denn zur Zeit sitze ich im trockenen Camper, während es draussen kühl und nach wie vor regnerisch ist.
Das heutige Etappenpodest spiegelt sich jetzt auch im Zwischenklassement wieder, wo wir 46 Sekunden Rückstand auf Sauser/Kulhavy haben. Auch morgen werden wir nochmals in Elgin bleiben, wenn es 92 Kilometer und 2'300 Höhenmeter zu bezwingen gilt.

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