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Prolog Absa Cape Epic – ein super Start!

In bereits mein sechstes Absa Cape Epic startete ich heute. All die Erfahrungen aus den vorangegangenen Rennen liessen mich die letzten Tage sehr ruhig sein. Als wir dann aber heute rund eineinhalb Stunden vor unserem Start auf dem Renngelände eintrafen, da war meine Gelassenheit verflogen. Es ist jedes Jahr immer wieder unglaublich, wie gross dieses Rennen ist und es jedes Jahr immer noch grösser wird; die besten Athleten am Start, Live Übertragung im TV mit unzähligen Kameras und Hubschrauber, so viele Zuschauer wie sonst kaum wo und eine brutale Strecke über die acht Tage. Unser Team hat über den Winter und insbesondere während den letzten drei Wochen, seit dem Andalucia Bike Race, alles für dieses Absa Cape Epic gemacht. Karl und ich haben selbstverständlich die letzten vier Monate auch täglich für diese eine Woche trainiert und uns auf diese Herausforderung vorbereitet. Ab heute punkt 12:16 Uhr galt es nun all dies umzusetzen und in ein Resultat umzumünzen. All diese Umstände liessen mir zu dem Zeitpunkt, als meine Gelassenheit verflog, dann sogar zwei „Ehrfurchtstränen“ über die Wange kullern.
Schnell bekam ich meine Gefühle aber wieder unter Kontrolle und stand nach dem Aufwärmen pünktlich auf der Startrampe. Eine grosse Frage brachte ich aber bis jetzt noch nicht aus dem Kopf: wie wird mein Rücken auf die Grenzbelastung während einer knappen Stunde im Prolog reagieren? Jetzt ging es los! Das Rennen selber, 20 Kilometer und 600 Höhenmeter, haben wir uns bestens eingeteilt. Wir konnten beide das ungefähr gleiche Leistungsniveau abrufen, gingen das Rennen nicht zu schnell an und hatten dafür auch auf dem letzten flachen Meter ins Ziel noch Körner übrig, um ins Ziel zu sprinten. Mit 46:36,7 und 18 Sekunden Rückstand auf die Cross Country Fahrer Giger/Gujan wurde für uns die zweitschnellste Zeit notiert. Schon jetzt wussten wir also, dass uns ein sehr guter Prolog gelungen war. Allerdings waren Sauser/Kulhavy und Hynek/Lakata noch auf der Strecke und so hiess es nun warten. Im schlimmsten Fall wird für uns also Rang vier übrig bleiben.

Doch es kam noch besser und keines der noch ausstehenden Teams konnte unsere Zeit unterbieten. Somit durften wir uns als zweites Team feiern lassen! Was für ein Auftakt in dieses Absa Cape Epic. Bereits im Prolog, der Etappe, die uns eigentlich am wenigsten entgegen kommt, konnten wir sämtliche Teams, welche Ambitionen in der Gesamtwertung haben, hinter uns lassen. Das Risiko, auf leichte Reifen zu setzen und auf das kleine Kettenblatt zu verzichten, um etwas Gewicht zu sparen, hat sich also ausbezahlt. Und das für mich persönlich Erfreulichste ist, dass mir mein Rücken heute absolut keine Probleme bereitet hat. Unmittelbar nach dem Andalucia Bike Race wusste ich ganz ehrlich nicht, wie ich bis zum heutigen Tag wieder schmerzfrei sollte fahren können. Doch nun schaue ich den kommenden Tagen diesbezüglich beruhigt entgegen, denn intensiver als heute wird es auf keinen Fall werden.
Die aktuelle Ausgangslage ist also schön und gut, doch in Anbetracht auf das noch Kommende war das heute nicht mehr als ein Einfahren. Morgen stehen 113 Kilometer und 2´800 Höhenmeter über den berüchtigten Grönlandberg auf dem Programm. Erfahrungsgemäss wird auf der ersten Etappe das Gesamtklassement immer gewaltig durcheinander gebracht. Wir werden uns also morgen behüten, um unsere Position behalten zu können.

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