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8. Juni 2008, #2 iXS sbc, Estavayer-le-Lac – Schaden in Grenzen gehalten

Foto vergrössernNur eine Woche nach dem Auftakt im Tessin wurde heute das zweite Rennen der iXS swiss bike classic ausgetragen. Diesmal ging es in die Romandie nach Estavayer-le-Lac. Das Rennen mit seinen lediglich 60 Kilometern und knapp 1400 Höhenmetern, mit vielen Richtungsänderungen und Rythmuswechseln, entspricht eher einem klassischen Cross Country Rennen denn einem Marathon. Dementsprechend hektisch und nervös ist jeweils auch der Rennverlauf. Die starken Regenfälle vor dem Rennen liessen zudem zahlreiche Abschnitte der Strecke sehr tief und schlammig werden.

Dementsprechend lautete meine Taktik für das Rennen; stets aufmerksam in den ersten Positionen fahren und in der Spitzengruppe Unterschlupf finden. Dies gelang mir zu Beginn recht gut. Obwohl Moos gleich mit dem ersten Anstieg das Zepter übernahm und unglaublich aufs Tempo drückte, konnte ich mich stets in den ersten Positionen halten. Ich fuhr immer in den ersten Positionen in die schlammigen Abschnitte um so eine freie Linie zu finden. Trotzdem musste ich stellenweise laufen, so tief war die Strecke. Als es nach knapp 20 Kilometern ein weiteres mal Moos war, der in einem steilen Anstieg forcierte, musste ich als Vierter ein kleines Loch reissen lassen. Oben lag ich alleine nur wenige Sekunden hinter dem Trio. Ich wusste, dass dies eine Vorentscheidung war und wollte um jeden Preis nochmals zurück in die Spitzengruppe.
Lange blieb der Abstand gleich, bis er ganz langsam kleiner wurde. Als ich bis auf wenige Meter ran kam, passierte mir das entscheidende Missgeschick. Bei einem Schaltvorgang verbog es mir den Zentralwechsler, der Morast hat da wohl auch seinen Teil dazu beigetragen. Das heisst nichts anderes, als dass ich ab nun ständig am richten und zurechtbiegen dessen war, bis es ihn das nächste Mal verbog. So musste ich bedeutend mehr Abschnitte laufen als mir lieb war, wodurch ich meinen Rhythmus zwischenzeitlich verlor.

Foto vergrössernAber auch andere kamen nicht ohne Materialprobleme über die Runden und so lag ich wenig später auf dem dritten Rang. Dies gab mir natürlich wieder etwas Moral zurück, doch meine Probleme behob es nicht. So war ich bald wieder entscheidend handicapiert als zwei Fahrer, darunter Teamkollege Zahnd, zu mir aufschlossen. Nun war ich also nach zwei Dritteln des Rennens als Fünfter unterwegs und kämpfte mich alleine Richtung Ziel, wollte so wenig Zeit wie möglich verlieren, denn diese ist ja für die Gesamtwertung entscheidend. Dies gelang mir den Umständen entsprechend gut und ich erreichte das Ziel auf dem Fünften Rang nach 2:33h mit knapp sechs Minuten Rückstand. Somit konnte ich mein Leadertrikot erfolgreich verteidigen und den Schaden zumindest in Grenzen halten. Gegen Sieger Moos habe ich heute keine Chance gehabt, einen Platz auf dem Podest habe ich mir aber durchaus zugetraut.

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(Fotos: Martin Platter)

   
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Swiss champion, Worlds and Europeans medalist, serial winner

 

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